Anleitung: Nussmehl selber machen (aus Mandeln, Kokos o.a.)

Nussmehl aus Pulpe selber machen

Schwierigkeitsgrad: sehr leicht

Pulpe nennt man den Pressrest, der bei der Herstellung von Nussmilch anfällt. Pulpe ist alles andere als Abfall, sondern daraus entsteht Nussmehl, eine begehrte Zutat für herrliche Kuchen, Kekse und Desserts.

 

Zutaten für Nussmehl:

Küchengeräte:

  • Backunterlage: Backpapier oder Paraflexx
  • Dörrer oder Backofen (kleinste Stufe, Ofentür einen Spalt offen stehen lassen, sicherheitshalber ein Backofenthermometer mit 40 Grad-Anzeige verwenden)
  • Standmixer (Kaffeemühle oder Mini-Mixer funktionieren auch)

Zeiten:

  • Vorbereitung: 10 - 12 St. Dörrzeit bei 40 Grad
  • Zubereitung: 5 Min.
  • Haltbarkeit: einige Wochen
 

Vorbereitung

Nussmehl

Die feuchte Pulpe mit den Fingern zerkrümeln und auf der Backunterlage großzügig verteilen.
Lassen Sie die Pulpekrümel bei 40 Grad 10 - 12 St. trocknen.

 

Zubereitung

Mehl selbst herstellen

Die getrockneten Pulpekrümel in den Mixer schütten und in etwa 10 Sek. auf hoher Stufe (Mini-Mixer: Stufe 2) staubfein mahlen.

 

Flocken auf Vorrat

Füllen Sie das Nussmehl in einen luftdicht verschließbaren Vorratsbehälter. Trocken und kühl gelagert hält es sich einige Wochen (ich habe es bislang nach spätestens 3 Wochen aufgebraucht).

 

TippIm Folgenden ein paar Zahlen, damit Sie eine Vorstellung davon bekommen, wieviel Mehl Sie aus wieviel Pulpe erhalten: Aus 100 g Nüssen (z.B. Mandeln) erhalten Sie etwa 100 g Pulpe. 100 g Pulpe liefert etwa 30 g Nussmehl.

 

TippBitte achten Sie darauf, dass das Mehl völlig durchgetrocknet ist. Sollte es nach dem Mahlen noch leicht "wie klumpen", dann dörren Sie es sicherheitshalber 2 bis 3 St. nach. Aber gewöhnlich hat man schnell die korrekte Trockenzeit heraus, so dass dieser Schritt nicht nötig ist.

 

TippVermutlich werden Sie selten so viel Nussmilch herstellen, so dass dabei eine passable Menge Pulpe anfällt, die den Dörrer füllt. Wenn der Dörrer eh' läuft und noch ein Einschub für die kleine Pulpemenge frei ist, dann erübrigt sich die Frage "Was tun mit einer kleinen Menge Pulpe?". Wenn nicht, dann frieren Sie die kleinen Mengen zuerst ein. Hat sich dann eine ausreichende Menge im Gefrierfach angesammelt, dann können Sie diese für eine Großaktion "Nussmehl-Herstellung" auftauen.

 
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